Duft, Düfte, Gerüche waren die Themen des Literarischen Salons am 18.04.2026.
Der erste Text, der vorgestellt wurde, war ein Auszug aus dem Roman Stiller von Max Frisch. Der Ich-Erzähler, der sich White nennt, wird verhaftet, weil man in ihm den verschollenen Bildhauer Anatol Stiller wiederzuerkennen glaubt. Im Gefängnis versucht White in Tagebüchern zu beweisen, dass er nicht Stiller ist. Seinem Wärter erzählt er abenteuerliche Geschichten, in denen er sich mehrfachen Mordes bezichtigt. Themen des Romans sind die Frage nach Fremdbild und Identität, die Unzulänglichkeit der Sprache für die Wirklichkeit, das in zwei Ehen durchgespielte Verhältnis von Mann und Frau. Aus Paris möchte Stiller seiner Geliebten ein Geschenk mitbringen. Vom Kauf eines Parfüms handelt der Textauszug.
»Stiller hat sich eingebildet, er würde ihr Parfüm unter hunderten herausriechen. Die Demoiselles sind reizend, tupfen sich auf ihre eigene kleine Hand, da Stiller keinen freien Finger mehr hat. Natürlich wird er immer unsicherer! So geht er denn um die ganze Place Vendôme herum, von Firma zu Firma, von Hand zu Hand, von Duft zu Düften. Sie lachen ihn keineswegs aus, die Demoiselles, im Gegenteil, sein sorgsamer Ernst entzückt sie, wiewohl sein Französisch nicht ausreicht, um Düfte zu beschreiben. Stiller notiert sich die Namen. An seinem rechten Zeigefinger, zum Beispiel, hat er Scandale. Aber im Laufe des Nachmittags, seines letzten Nachmittags in Paris, kommen ihm auch die Namen durcheinander; er kann nur noch seinen Finger hinhalten: Celui là! Und manchmal haben sogar die Demoiselles etwas Mühe zu unterscheiden, sie müssen den Patron rufen. Einmal erinnert ihn jedes Parfüm, das es überhaupt gibt, an Sibylle, dann wieder gar keines. Und es ist toll, was es alles gibt; seine Hände sind zwei Paletten voller Düfte, und Stiller geht mit gespreizten Fingern, damit sie sich nicht vermischen. Was liegt in der Nuance, ach, welche Seligkeit und welche Qual! Und dann, zu allem Überfluß, wollen die Demoiselles wissen, ob das Parfüm, das er sucht, für eine blonde oder für eine schwarze Dame sei oder gar für eine Rothaarige? Das ist nicht einerlei, o nein, und auch dies hat Stiller nicht gewußt, daß das gleiche Parfüm auf einer ande- ren Haut wieder ganz anders zu duften beliebt. Was also nützen ihm diese Demoiselles mit allen Proben auf ihrer fremden Haut? Kurz vor Ladenschluß gibt er’s auf. Abends bei Jouvet (Ecole des femmes) vergißt er die Angelegenheit beinahe, so herrlich ist dieser Jouvet; aber seine Hände haben ihn ja nicht verlassen, und in der Pause fängt Stiller wieder an, von Finger zu Finger zu schnuppern. Und auf dem Heimweg wieder: mitten auf der Straße bleibt er stehen, zieht seine Handschuhe aus, um zu schnuppern. Seine Nase ist wieder frisch, aber nun ist nichts mehr zu unterscheiden von Finger zu Finger, alles ist eins, insofern hoffnungslos. Schließlich wäscht er sich die Hände und ist so klug als wie zuvor. Am andern Morgen, kurz vor Abfahrt seines Zuges, geht er, kauft auf Gottvertrauen … ›Ich habe keine Ahnung, ob’s das richtige ist!« sagte Stiller etwas verlegen, als er endlich das kleine, ehemals elegante, vom langen Aufenthalt in seiner Hosentasche etwas verschlissene Paketlein überreichte, damit Sibylle es öffnete. »Iris Gris!« lachte sie.‹ ›Ist es das richtige?‹, fragte er, während Sibylle sofort das Fläschlein öffnete, sich ein paar Tropfen auf dem Handrücken verrieb. ›Iris Gris finde ich herrlich!‹ sagte sie, und Stiller schnupperte an ihrer Hand, nun also an der Original-Hand, von Atemzug zu Atemzug enttäuschter. ›Nein‹, sagte er, ›das ist es nicht!‹«

Dieser literarische Einstig wurde durch Informationen zum Thema Geruch und Riechen ergänzt, wobei auch hier immer ein literarischer Bezug hergestellt wurde.
Der Duft von Büchern hat etwas Magisches – eine perfekte Mischung aus Papier, Tinte und ein wenig Nostalgie. Für viele ist dieser Geruch der Inbegriff von Geborgenheit und Inspiration. Aber was wäre, wenn es Düfte gäbe, die genau diesen Zauber einfangen, sodaß man ihn überallhin mitnehmen könnte?
Es gibt tatsächlich Parfums, die von der Welt der Bücher und der Literatur inspiriert sind:
• Byredo Bibliothèque: Ein luxuriöser Duft, der die Atmosphäre einer alten Bibliothek einfängt – mit Noten von Leder, Pfirsich und Patchouli.
• Paper von Commodity: Ein minimalistischer Duft, der den sauberen und beruhigenden Geruch von Papier nachbildet.
• Histoires de Parfums 1969: Ein literarisch inspirierter Duft mit sinnlichen Noten wie Schokolade, Kaffee und Moschus, der eine Zeitreise verspricht.
Hanns Hatt ist Naturwissenschaftler und forscht zum Thema Riechen. In Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken stellt er in unterhaltsamer Weise die Ergebnisse seiner Forschung dar. »Unsere Nase entscheidet, was uns schmeckt, wen wir lieben oder wen wir einfach nicht riechen können. Wir lassen uns von Düften verführen, aber auch manipulieren. Sie schicken uns süße Träume oder können uns krank machen.«


In dem Salon geht es auch um den Grenzbereich der Literatur hin zur Bildenden Kunst. Die Arbeit der japanischen Künstlerin Hisako Inoue wird vorgestellt. Sie beschäftigt sich in ihren Werken häufig mit Büchern, für die olfaktorische Ausstellung Die Bibliothek der Gerüche hat sie aus Antiquariaten und bei Freunden über 70 Bücher gesammelt. Hier wird der Geruch unter Glasglocken festgehalten: Beim Öffnen verströmt der Geruch und entfaltet sich. Zwischen den präsentierten Büchern gibt es große Unterschiede: bei der Haptik des Papiers, den Geräuschen beim Umblättern der Seiten, aber vor allem auch beim Geruch.

Bekannt ist die folgende Geschichte aus dem neuen Testament. »Da nun Jesus war zu Bethanien im Hause Simons, des Aussätzigen, trat zu ihm ein Weib, das hatte ein Glas mit köstlichem Wasser und goß es auf sein Haupt, da er zu Tisch saß. Da das seine Jünger sahen, wurden sie unwillig und sprachen: Wozu dient diese Vergeudung? Dieses Wasser hätte mögen teuer verkauft und den Armen gegeben werden. Da das Jesus merkte, sprach er zu ihnen: Was bekümmert ihr das Weib? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Ihr habt allezeit Arme bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit. Daß sie dies Wasser hat auf meinen Leib gegossen, hat sie getan, daß sie mich zum Grabe bereite. Wahrlich ich sage euch: Wo dies Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie getan hat.«
Daß der deutsche evangelische Theologe Lothar Steiger eine Nachdichtung hierzu in Terzinen geschrieben hat, haben die meisten Teilnehmer des Salons jetzt erst erfahren.
Von biblischen Texten zurück zur klassischen deutschen Literatur, Thomas Mann. Auszüge seiner Erzählung Die Betrogene werden vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die etwa 50-jährige Witwe Rosalie von Tümmler, die mit ihrer Tochter Anna in Düsseldorf lebt. Rosalie fühlt sich trotz ihres Alters noch lebendig und begehrenswert. Als der junge Amerikaner Ken Keaton, ein Freund ihres Sohnes, zu Besuch kommt, verliebt sie sich leidenschaftlich in ihn. – Während eines Spaziergangs im Sommer fällt Mutter und Tochter ein merkwürdiger Geruch auf.
»Aber auf einem Spaziergang im hohen August, am Nachmittag, bei großer Hitze, kam ihnen etwas Sonderbares vor, das an Spott gemahnte. Zwischen Wiesenland und dem Rand eines Gehölzes gehend, fühlten sie sich plötzlich von Moschusduft angerührt, fast unmerklich leise erst, dann stärker. Rosalie war es, die ihn zuerst erschnupperte und mit einem »Ah! Woher das?« ihre Wahrnehmung aussprach; aber gleich mußte die Tochter ihr zustimmen: Ja, da war so ein Geruch, und zwar von der Klasse des Moschusparfüms – unverkennbar. Zwei Schritte genügten, um sie seiner Quelle ansichtig zu machen, die widerwärtig war. Es war, am Wegesrand, ein in der Sonne kochendes, mit Schmeißfliegen dicht besetztes und von ihnen umflogenes Unrathäufchen, das sie lieber gar nicht genauer betrachteten. Auf kleinem Raum waren da Tierexkremente, oder auch menschliche, mit faulig Pflanzlichem zusammengekommen, und der weit schon verweste Kadaver irgendeines kleinen Waldgeschöpfes war auch wohl dabei. Kurz, fieser konnte nichts sein als dies brütende Häufchen; seine üble, die Schmeißfliegen zu Hunderten anziehende Ausdünstung aber war in ihrer zweideutigen Übergänglichkeit und Ambivalenz schon nicht mehr Gestank zu nennen, sondern ohne Zweifel als Moschusgeruch anzusprechen.«


Joachim Ringelnatz berichtet in einem Gedicht von ›Nasenflügelbeben‹.
Morgenwonne
Ich bin so knallvergnügt erwacht.
Ich klatsche meine Hüften.
Das Wasser lockt. Die Seife lacht.
Es dürstet mich nach Lüften.
Ein schmuckes Laken macht einen Knicks
Und gratuliert mir zum Baden.
Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs
Betiteln mich "Euer Gnaden".
Aus meiner tiefsten Seele zieht
Mit Nasenflügelbeben
Ein ungeheurer Appetit
Nach Frühstück und nach Leben.
Es ging lyrisch weiter – mit einem privaten Gedicht über eine schlechte Erfahrung mit Lavendel als Mückenabwehr.
Aber auch mit einem Gedicht von Gerhard Meier, in dem es heißt:
Zuweilen
sommers oder so
begegnet dir in einem Duft von Blumen
einiges dessen
das man Leben nennt
Und du stellst fest
daß was du feststellst
etwas an sich hat

Und wir kamen zurück zu Thomas Mann. Gefallen ist seine erste größere Erzählung aus dem Jahre 1894.
Bei einem Herrenabend im Atelier des Malers Meysenberg schwadroniert der ›blutjunge, blonde, idealistische‹ Nationalökonom Laube über die Berechtigung der Frauen-Emanzipation und empört sich insbesondere darüber, dass bei unehelichen Kontakten der Mann als ›schneidig‹, als ›verfluchter Kerl‹ gelte, während man die Frau als ›von der Gesellschaft Ausgestoßene, Verfemte‹ betrachte, eben als ›gefallen‹. Der älteste der Runde, der 30-jährige Doktor Selten, erzählt darauf eine Geschichte: Mit etwa zwanzig Jahren ist der – anonyme – ›Held‹ der Erzählung, ein ›vollendeter guter Kerl‹, der ›noch kein Weib berührt‹ hat, aus seiner norddeutschen Heimat in die süddeutsche Universitätsstadt P. gekommen, um dort Medizin zu studieren. Sehr bald verliebt er sich in die allgemein als tugendhaft geltende Schauspielerin Irma Weltner, eine ›kindlich zarte Gestalt‹ mit ›frommen, lustigen, grau-blauen Augen‹ und ›unbeschreiblichen Händen mit zartblauem Geäder‹. Zunächst verehrt er sie geraume Zeit aus der Ferne, abends ›vom Parkett-Platz im Goethe-Theater‹ aus, nachts in schlaflos-sehnsüchtigen Gedanken. Schließlich sucht er sie eines fliederumwogten Maimorgens persönlich auf. Er steht im Vorgarten.
»Unten, vor dem von der Straßenfront ein wenig zurückweichenden Hause, war ein kleiner hof- oder gartenartiger Vorplatz, an dessen linker Seite ein Fliederbusch die ersten Blüten trieb. Da blieb er stehen und barg sein glühendes Gesicht in dem kühlen Gesträuch und trank lange, während sein Herz pochte, den jungen, zarten Duft. …«
Nach diesem literarischen Text wird von den Fähigkeiten von Hunden berichtet, die im Polizeidienst stehen und auf das Erschnüffeln von Stoffen dressiert sind.
Und wir bleiben bei Hunden. Hanna Stephan beschreibt in dem Kinderbuch Neck hat Charakter, wie für Hunde Mist verlockend duftet, zum Mist-Parfum wird.

Und wir verweilen beim Thema Hunde, nämlich bei Fünfzehn Hunde von Andrè Alexis.
Das Buch beginnt wie so viele seltsame Geschichten in einer Bar. Die Götter Hermes und Apoll streiten darüber, was geschähe, wenn man Tiere mit menschlicher Intelligenz ausstatten würde. Sie schließen eine Wette ab und geben fünfzehn Hunden Bewusstsein und Sprache. Es wird erzählt, was mit den Hunden, die gemeinsam aus einer Tierklinik flüchten, passiert. Wie sich Gruppen bilden, die Hunde miteinander versuchen zu überleben, wie sich die Gruppen bekämpfen. Einer der Hunde hat eine spezielle Taktik in dem Kampf entwickelt.
»Von Gärten des Todes lässt sich nicht leicht sprechen. Für Hunde existieren sie nur am Rande der Wahrnehmung. Sie sind Orte - manchmal tatsächlich Gärten -, wo Menschen Gift ausgelegt haben. Aus naheliegenden Gründen wissen nur wenig Hunde davon. Diejenigen, die die Orte entdecken, leben selten lange genug, um von ihrer Entdeckung zu lernen. Und schließlich sterben sie selten in den Gärten. Vergiftete Hunde sterben meist weit weg von den Orten, wo sie vergiftet worden waren. Daher dienen ihre toten Körper den anderen nicht als Warnung. In seinem Leben hatte Benjy - ein äußerst vorsichtiger Hund - nur zwei Gärten des Todes kennengelernt. Der erste lag drei Häuser entfernt von dem Haus seines Herrchens. Es war ein Gemüsegarten, aus dem unwiderstehliche Gerüche kamen, Gerüche von Mineralien und Fleisch. Durch ein Erdloch, das unter dem Metallzaun des Hofes verlief, konnte man leicht dorthin gelangen. Unzählige Hunde gingen hinein und fraßen. Der Atem und die Ärsche derjenigen, die es taten, rochen nach Rost und Reinigungsalkohol. Die kleineren Hunde starben bald, nachdem ihr Atem den Geruch angenommen hatte. Auch die größeren starben oder wurden sehr krank. Benjy hatte freien Auslauf in dem Viertel, und er war mehrmals in den Garten gegangen. Dort konnte man, ein wenig verscharrt unter der Oberfläche, Kuhfleisch, Stücke gekochten Huhns oder sogar Zuckerbrot finden. Es war verführerisch gewesen, die leckeren Dinge auszugraben und zu fressen, aber Benjy war nicht nur von Natur aus misstrauisch, sondern auch ausreichend mit Nahrung versorgt. Er hatte ein- oder zweimal einen Knochen ausgegraben, an dem noch viel Fleisch hing, aber er hatte der Versuchung widerstanden. Stattdessen begnügte er sich damit, an den Hunden, Katzen und sterbenden Waschbären zu schnuppern, die sich hatten verführen lassen.«
Und damit ist natürlich ein Ende des Spektrums erreicht, das einen Gegenpol zu den Wohlgerüchen der Pariser Parfümerien bildet, mt denen wir begonnen haben. Doch es geht noch dreckiger, stinkiger. Die Scheibenwelt ist eine fiktive Welt und der Schauplatz zahlreicher bizarrer Romane des englischen Schriftstellers Terry Pratchett. Ankh-Morpork ist mit etwa einer Million Einwohner die größte und wichtigste Stadt der Scheibenwelt. Die Stadt wird in Das Licht der Phantasie so beschrieben:
»Ankh-Morpork! Perle unter den Städten! Nun, diese Beschreibung trifft natürlich nicht ganz zu - Ankh-Morpork ist keineswegs rund und glänzt auch nicht -, aber selbst die erbittertsten Feinde der Metropole vertreten folgende Ansicht: Wenn man die Stadt mit irgend etwas vergleichen kann, so gewiß mit einem Schmutzpartikel, das in die Absonderungen einer sterbenden Molluske gehüllt ist. Es gab größere Städte, bestimmt auch reichere. Und zweifellos existierten hübschere Orte. Aber aufgrund des Geruchs nahm Ankh-Morpork im ganzen Multiversum eine einzigartige Stellung ein. Die Uralten, die sich in allen Universen bestens auskennen und nicht nur Kalkutta gerochen haben, sondern auch IXrc-! und die Gossen von Marsport, sind fest davon überzeugt, daß es jene Art von nasaler Poesie nicht einmal annähernd mit dem besonderen Duft von Ankh-Morpork aufnehmen kann. Man stelle sich eine Mischung aus Knoblauch, altem Gorgonzola, Fußpilz und faulen Zähnen vor. Man gebe eine Prise verfaulter Zwiebeln hinzu. Man würze diese Mischung mit einigen Socken, die schon seit Monaten nicht mehr gewaschen wurden. Nun, selbst damit bekommt man nur eine vage Vorstellung von den Düften, die Ankh-Morpork an einem warmen Tag verströmt. Die Bürger sind sehr stolz darauf. Wenn sich ihnen eine gute Gelegenheit bietet, tragen sie Stühle nach draußen, um den Geruch ihrer Heimatstadt zu genießen. Sie holen tief Luft, klopfen sich auf die Brust und sprechen stundenlang über diverse Aromanuancen. In diesem Zusammenhang haben sie sogar ein Denkmal errichtet, das an ein ganz bestimmtes Ereignis erinnert. Vor vielen Jahren ver- suchten feindliche Truppen des Nachts in die Stadt einzudringen und sie im Handstreich zu erobern. Die gegnerischen Soldaten gelangten bis zu den Schutzwällen, wo sie zu ihrem großen Entsetzen die Nasenfilter verloren. Reiche Kaufleute, die sich lange Zeit im Ausland aufhielten, schickten Boten mit dem Auftrag, speziell versiegelte Flaschen mit der herrlichen Luft Ankh-Morporks zu holen. Wenn sie die Stöpsel zogen und schnupperten, quollen ihnen Tränen in die Augen.«
Begleitend zu dieser Reise durch die Welt der Düfte war es gut, daß auf dem Tisch Duftöle standen zum Testen, zahlreiche frische Kräuter und andere Pflanzen aus dem Garten ihre Gerüche verströmten. Zu Tee und Kaffee wurde schmackhaftes mit Rosenwasser zubereitetes Gebäck gereicht.
Als Thema für den kommenden Salon wurde aus den Vorschlägen Das Individuum in der Gesellschaft ausgelost.